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Lotus-Care
>>> www.selbsthilfe-lotus-care.de und www.hertener-krebstage.de <<<

Ein ungewöhnlicher Name für eine Selbsthilfegruppe, deren Mitglieder an Krebs jedweder Art erkrankt sind und ihre Angehörigen.  

Warum der Name? 

Die Lotusblüte wird in westlichen und östlichen Kulturen als Symbol für Reinheit und Schönheit verstanden. Wurzelnd im Wasser als Quell allen Lebens strebt sie zum Himmel und verbindet so das Irdische mit dem Geistig-Seelischen. 

In Lotus-Care steht „Lotus“ für die Idee von lebenswerten (L) onkologischen (o) Therapiekonzepten (t), die den Anspruch verfolgen, umfassend (u) und symbiotisch (s) bzw. vernetzt zu sein, also von Konzepten, die den Betroffenen als Einheit von Körper, Geist und Seele begreifen. In „Care“ steckt neben der umfassenden Sorge um und für den Patienten und seine Angehörigen auch Karzinom (Ca). 

Warum keine Konzentration auf eine besondere Art der Erkrankung? 

Jede onkologische und hämatologische Erkrankung hat unterschiedliche Erscheinungsformen. Gemeinsam ist ihnen aber, dass der erkrankte Mensch, nicht nur seine spezifische Erkrankung, im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen muss. Nur wenn wir den erkrankten Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele begreifen, können wir ihm gerecht werden. Dazu bedarf es eines Netzwerks unterschiedlicher medizinischer und menschlicher Kompetenzen. 

Warum Patienten und Angehörige? 

Im Zuge des von uns befürworteten Konzepts der ganzheitlichen Beschäftigung mit dem Erkrankten gehören Patient und die Menschen seiner unmittelbaren Umgebung zusammen. Auch die Angehörigen, Kinder, Eltern, Partner – werden betroffen und reagieren bewusst und unbewusst auf die Erkrankung. 

All dies sehen wir im Symbol der Lotusblüte. 

„Wie war es noch als es begann, da wir betroffen waren?“


Mit diesen Zeilen beginnt das Gedicht „ Die Selbsthilfegruppe“ einer Darmkrebspatientin.

(www.gesundheits-selbsthilfe.de) Todesangst, Sprachlosigkeit, Lebensende. Genau an diesem Punkt wollen wir da sein. Mit Schweigen, mit Reden, mit Menschen, mit Menschlichkeit. Wir wollen durch uns selbst zeigen, dass es für Patienten und Angehörige ein Leben nach der Diagnose gibt. Wir wollen Traurigkeit und Heiterkeit miteinander teilen, lachen, wenn uns nach Lachen und weinen, wenn uns nach Weinen ist.  

„In ihren Augen siehst du dann, hier kann man dich verstehen.
Denn alles was du hast erlebt, das haben auch die andern.“,

heißt es weiter in dem Gedicht. Wir haben erlebt, dass immer dort, wo die Sprachlosigkeit und die Suche nach Antworten auf die Frage „Warum ich?“ endet, die Freude am Leben zurückkehrt. 

Kämpfen wir gemeinsam gegen die Todesstarre, die die Erkrankung auslöst und alle damit verbundenen Folgen an. Auf der einen Seite die Mediziner und auf der anderen Seite wir, indem wir Ausgrenzungen und Vereinsamung entgegenwirken, indem wir zwar Krankheit und damit verbundenes Leid akzeptieren aber uns weder die Freude auf, noch das Recht auf Freude an unserem Leben nehmen lassen.

Aus diesem Grunde treffen wir uns regelmäßig an unterschiedlichen Orten, die wir jeweils rechtzeitig bekannt geben. 

Hier hören wir Vorträge zu uns interessierenden Themen, tauschen uns aus, lachen miteinander oder sind miteinander traurig. 

Selbstverständlich verfolgen wir auch weitere Ziele, die unmittelbar mit unserer Sorge zusammenhängen. 

Wir wollen erreichen, dass hämatologisch und onkologisch Erkrankte und ihre Angehörigen eine menschliche medizinische Behandlung erfahren, in dem akzeptiert wird, dass Menschlichkeit Zeit für menschliche Zuwendung, Zeit für Erklärungen, Zeit für aufmunternde und tröstende Wort erfordert und keine auf Stoppuhren reduzierte medizinische Behandlung. 

Wir wollen erreichen, dass ambulante ortsnahe Kuren alternativ zu stationären ortsfernen Kuren als REHA-Maßnahmen anerkannt werden. Solange dies nicht der Fall ist, wollen wir alles unternehmen, um Menschen, denen eine ambulante Kur helfen kann, zu ermöglichen, an einer solchen Kur teilzunehmen. 

Wir wollen erreichen, dass sich die Forschung mit den Auswirkungen von Krebserkrankungen auf die Angehörigen der Patienten befasst, um schon bei der ersten Krebsdiagnose entsprechend vorbeugend einwirken zu können. 

Wir sind uns bewusst, dass in Zeiten überwiegend betriebswirtschaftlich orientierter  Medizin diese Vorstellungen nicht leicht umzusetzen sind. Wir glauben aber, dass der Einsatz lohnt. 

Sollten Sie in unserem Bemühen auch ein lohnenswertes Ziel sehen, bitten wir um Ihre Hilfe und Unterstützung als Mitglied oder als Förderer.


Falls Sie eine Möglichkeit suchen, unsere Arbeit finanziell zu unterstützen, hier einige Anregungen:

  • statt Geschenken auf der Weihnachtsfeier im Betrieb

  • statt Geschenken anlässlich eines „runden Geburtstages“ oder einer anderen Feierlichkeit

  • statt Kranzspenden

  • aus dem Erlös einer Tombola

  • aus dem Erlös einer Aktivität auf einem Straßenfest

Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende.

 

Unsere Konten 

Sparkasse Vest Recklinghausen BLZ 426 501 50 Konto 58009150
Volksbank Ruhr Mitte BLZ 422 600 01 Konto 5101806701